Fan-Yen Lin und Veronika Beer forschen an magnetischen Nanopartikeln (Foto: T. Wagner/MPIP)
Das Statement des BMBF
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- "Young Researcher Award” for Suhao Wang
mit einem Gewinnerlächeln - with a awardee smile: Suhao Wang
Die Konferenz fand vom 2. bis zum 5. Juli 2012 in Thessaloniki (Griechenland) statt.
Suhao Wang und seine wissenschaftlichen Betreuer, Projektleiter Dr. Wojciech Pisula und Prof. Dr. Klaus Müllen, konnten erstmalig nachweisen, dass die erste Einzelschicht von essenzieller Bedeutung für die massive Mikrostrukturevolution und den Transport von Ladungsträgern in dünn-schichtigen Polymer-OFET‘s ist.
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Suhao Wang, Ph. D. student in Prof. Dr. Klaus Müllen’s research group, has received the “Young Researcher Award” for the best oral presentation titled “Probing the Role of the First Monolayer in Solution Processed Polymeric Field-Effect Transistors”. at the IS-FOE12 conference (5th International Symposium on Flexible Organic Electronics).
The conference took place in Thessaloniki in Greece from 2nd to 5th July 2012.
Suhao Wang works under the supervision of his project leader Dr. Wojciech Pisula and his supervisor Prof. Dr. Klaus Müllen. For the first time, they proved that the first monolayer has essential importance for the bulk microstructure evolution and the transport of charge carriers in thin film polymer OFETs.
Karmena Jaskiewicz, Preisträgerin des Soft Matter Poster Prize der IACIS 2012
Entscheidend daran beteiligt waren Projektleiterin Dr. Anja Kroeger-Brinkmann, Direktorin Prof. Katharina Landfester und Prof. George Fytas.
Die IACIS 2012 fand vom 13. bis 18. Mai 2012 in Sendai (Japan) statt und gilt unter Kolloidforschern als eine der bedeutendsten Tagungen. 2015 soll sie in Mainz stattfinden.
Ehrenmitglied der indischen NMRS: Prof. Hans Wolfgang Spiess
Das Exekutivkomitee der indischen Gesellschaft für Magnetresonanzspektroskopie würdigt damit seine Leistungen auf dem Gebiet der NMR-Forschung sowie sein Engagement für den wissenschaftlichen Austausch und die stetige Förderung von Nachwuchsforschern.
Mit seiner Annahme der "Honorary Member"-Würde befindet sich Spiess in illustrer Gesellschaft mit bedeutenden NMR-Forscher wie den Nobelpreisträgern Richard Ernst und Kurt Wüthrich.
Die NMRS of India wurde 1995 gegründet und vereinigt über 500 indische Wissenschaftler sowie einen ausgewählten Kreis internationaler Ehrenmitglieder.
Inhaber der Einstein-Professur 2012: Prof. Dr. Klaus Müllen
Stefanie Tomcin und ihr prämiertes Poster
Prof. Klaus Müllen, Träger des BASF-Awards for Organic Electronics 2012
Prof. Dr. Paul W. M. Blom
Die von Prof. Spiess aufgebaute, einzigartige Expertise des MPI-P auf dem Gebiet der Festkörper-NMR-Spektroskopie wird im Rahmen einer hochrangigen Servicegruppe gewahrt.
Prof. Dr. Paul W. M. Blom has accepted the call for a director at the Max Planck Institute for Polymer Research in Mainz. He took up his new post on April 1st, 2012. Succeeding Prof. Spiess, Paul Blom is moving from his position as scientific director at the Holst Centre in Eindhoven to Mainz in order to set up a material-orientated research group. Prior to that Paul Blom led the group “Molecular Electronics” at the Zernike Institute for Advanced Materials at the University of Groningen. He will cover all aspects of organic and macromolecular electronics at the MPI-P and will focus on basic questions of charge transport and diffusion of excited states. This basic research is applied in manufacturing field-effect transistors, light-emitting diodes, solar cells, and storage mediums. Due to the fact that the function of these components is significantly dependant on the morphology of thin-layers of which they consist, it can be considerably influenced during the manufacturing process.
The unique expertise of the MPI-P in the field of solid state NMR spectroscopy, which was established by Prof. Spiess, will be maintained within a high-ranking service group.
Siegerehrung: Dominik Pilat (2.,re.) und ein weiterer Preisträger mit Vertretern der Deutschen Kolloidgesellschaft (li.)
Das Poster zeigt "einen neuen Aufbau zur Kraftmessung des Pinnings flüssiger Tropfen". Der Preis ist mit einem Büchergutschein im Wert von 2oo Euro dotiert. Im Rahmen seiner Diplomarbeit entwickelt der Physiker eine Apparatur, mit der Kräfte an Tropfen gemessen und analysiert werden können. Im Zentrum von Pilats Interesse steht dabei der Kraftaufwand, der betrieben werden muss, um Tropfen verschiedener Flüssigkeiten über spezifische Oberflächen bewegen zu können. Das Projekt betreuen Direktor Hans-Jürgen Butt und Thomas Palberg (Uni Mainz).
Roland Staff und das prämierte Poster
Staff stellte so genannte neue "frustrierte Phasen" von Blockcopolymeren in Kolloidsystemen vor. Damit konnten Kolloide mit redox-responsiven Domänen hergestellt werden; d.h. die Funktionen dieser Partikel sind durch äußere Einflüsse wie etwa Oxidationsmittel gezielt steuerbar. Dies wiederum ermöglicht die Verwendung in Trägersystemen oder als Funktionsbausteinen in spezifisch angeordneten Partikelverbänden.
Die Resultate entsprangen einer Kooperation zwischen den Forschungsgruppen des MPI-P unter der Leitung von Daniel Crespy (AK Landfester), und Markus Gallei (AK Rehahn) von der TU Darmstadt.
Developed the DEER: Christian Bauer (l.) & Hans Wolfgang Spiess
For the first time, the so-called DEER experiment (Double Electron-Electron Resonance) enables scientists to watch the coupling between two different electrons free of artefacts. Using this specific method of Electron Paramagnetic Resonance spectroscopy (EPR) the distances between these electrons can be measured and thus the structure of amorphous materials and of biomacromolecules elucidated.
These fundamental discoveries were published in the Journal of Magnetic Resonance in 2000. In 2011, the journal chose the paper as one of the 20 most influential papers in the last 40 years. Therefore, this landmark paper, amended by a historical perspective and a video, was published once again in the journal`s anniversary issue.
For more information please watch the movie on the Max Planck Society`s Youtube Channel
Die organische Photovoltaik ist ein zukünftiger Hoffnungsträger für die Nutzung erneuerbarer Energien.
Das Statement des BMBF
Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.
Prof. Dr. Gerhard Wegner
Wegner erhält die Auszeichnung "für seine brillanten und kreativen Beiträge zur Polymerwissenschaft, die zu vertieften und weltweit geschätzten Einsichten fundamentaler chemischer und physikalischer Zusammenhänge in weicher Materie geführt haben", begründeten die Vertreter der Hochschule.
Prof. Dr. Katharina Landfester/MPI-P
Termin 03.05.2011 - Beginn: 18:00
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich!
Achtung! Da verschiedene Quellen unterschiedliche Veranstaltungsorte ausweisen hier der korrekte Auftrittsort:
Mainzer Rathaus
Uferstraße
Ratssaal im Mainzer Rathaus
Lassen Sie sich dieses interessante Thema nicht entgehen und erfahren Sie mehr über aktuelle Entwicklungen aus der Polymerforschung.
Dariush Hinderberger
Zu dieser öffentlichen Veranstaltung wird hiermit herzlich eingeladen.
Dr. Meike Roth aus dem Arbeitskreis von Prof. Spiess wurde auf der 32. Diskussiontagung der GDCh-Fachgruppe "Magnetische Resonanzspektroskopie" vom 20. bis 23. September 2010 in Münster für ihre Arbeit "Continuous 1H and 13C signal enhancement in NMR and MRI using parahydrogen and hollow fiber membranes", "Angewandte Chemie, Intern. Ed."
Vol. 49 (2010 DOI: 10.1002/anie.201002725) mit dem Ernst-Award ausgezeichnet. Die Veröffentlichung erhielt den Status "very important paper".
Bereits im Juli 2010 hatte Roth für die gleiche Publikation den Wiley-Preis auf der "World Wide Magnetic Resonance Conference
(ISMAR / EUROMAR)" in Florenz erhalten.
Das komplette Paper finden Sie hier.
Meet your Colleague: Erster Postertag am MPI-P
Zu Beginn stellten Projektleiter in einer Vortragsreihe innovative Forschungsmethoden vor. In den Pausen hatten die Anwesenden bereits Gelegenheit bei Kaffee und Snacks ins Gespräch zu kommen. Bei der nachfolgenden Postersession im Institutsfoyer stellten die Arbeitskreise ihre aktuellen Forschungsprojekte vor. Durch die gegenseitig vorgestellten Arbeitsergebnisse entwickelten sich rasch Gespräche unter den Wissenschaftlern. Dabei wurden Lösungsansätze und neue Herausforderungen mit Kollegen auch aus anderen Arbeitskreisen diskutiert, denen man sonst nur auf dem Flur begegnet.
Als Höhepunkt des Abends wurden abschließend die besten Poster prämiert. Eine Jury aus Vertretern der
Arbeitskreise entschied sich für das Poster von Reinhard Berger und Lukas Dössel zum Thema "Bottom-up Synthesis of Defined Graphene Nanoribbons". Die folgenden Plätze belegten Marcel Roth, Jennifer Wenzl, Miao Wang, Doris Vollmer, Günter K. Auernhammer, sowie Adolfo Poma, S.Poblete, L.Delle Site und Anika Hamberg, Tassilo Kaule, Yi Zhang, Ralf Kappes, die sich Platz drei teilten. Die vergebenen Preise stiftete der Förderverein für Polymerforschung Mainz e.V.
Auch für das MPI-P gilt: Keine Preisverleihung ohne anschließende Feier. Auf der PhD-Party konnten die Mitarbeiter das Tanzbein mit Federweißer stimulieren.
Die perfekten Rahmenbedingungen des gestrigen Postertages verdankte das MPI-P dem Organisationsteam um Doris Kirsch.
Impressionen vom Wissenschaftsmarkt 2010
Bei bestem Wetter tummelten sich neugierige Besucher dicht an dicht am MPI-P-Stand. Die Mitarbeiter des Arbeitskreises von Prof. Dr. Spiess warteten mit attraktiven Experimenten, wie dem „schwebenden Smart“ und den selbst gebastelten Frisbees aus Joghurtbechern auf und begeisterten Jung und Alt. Insgesamt verwandelten die kleinen und auch großen Wissenschafts-Interessierten mehr als 800 Joghurtbecher in bunt bemalte Frisbeescheiben und das schwebende Modellauto wurde auch auf der SWR-Bühne zur großen Attraktion. Getreu dem Motto „Faszination Wissenschaft“ haben es die Polymerforscher um Dr. Dariush Hinderberger verstanden, fachlich komplexe Effekte ihrer Arbeit einem großen Publikum spielerisch wie anspruchsvoll nahezubringen.
Auch die Medien nahmen vom Auftritt des MPI-P rege Notiz, wie die folgenden Links beweisen:
SWR-Fernsehen
Universität Mainz auf youtube
Portal Medienintelligenz
Aktiv für einen guten Zweck: Die PolyRunner beim Run for Children
Meike Roth
Die zugehörige Publikation wurde von der "Angewandten Chemie" als Very Important Paper eingestuft.
http://www3.interscience.wiley.com/journal/26737/home/2002_vip.html
für Schiffe, die aus chemisch modifizierten Naturstoffen bestanden. Die Entwicklung derartiger Vorläufer der Kunststoffe wird bis zum dramatischen Entwicklungsschub der synthetischen Kunststoffe in den letzten zwei Jahrhunderten an Beispielen und mit Erläuterung der chemischen Hintergründe aufgezeigt. Schließlich kann die Frage gestellt werden, ob eine moderne Zivilisation
überhaupt ohne Kunststoffe auskommen kann und wie mit ihnen umgegangen werden sollte.
Einladung zu einem Themenabend am 4. März 2010 um 19.00 Uhr
im Museum für Antike Schiffahrt des RGZM
Es sprechen
Prof. Dr. Ulrich W. Suter
Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
Dr. Olaf Jöris
Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Dr. Christian Miks
Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Dr. Ronald Bockius
Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Dr. Antje Kluge-Pinsker
Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Doch genau das verspricht die Brennstoffzellentechnologie:
Aus Wasserstoff und Luft wird saubere Energie produziert – ohne die herkömmliche Kraftstoffverbrennung im Motor, ohne den Verbrauch fossiler Rohstoffe und ohne die Belastung der CO2-Bilanz. Denn außer gewöhnlichem Wasser produzieren mit Brennstoffzellen betriebene Autos keine weiteren Emissionen.
Auch wenn Erdgas zum Betrieb einer stationären Brennstoffzelle genutzt wird, ergibt die gleichzeitige Umwandlung in Strom und Wärme eine positive Umweltbilanz.
Seit über zwanzig Jahren arbeitet die Grundlagenforschung und die technische Entwicklung daran, diese vielversprechende Technologie von ihren Kinderkrankheiten zu befreien und bezahlbar zu machen. Nun endlich trägt die Forschung Früchte. Das wird besonders deutlich bei Automobilanwendungen, denn die führenden Hersteller versprechen, in absehbarer Zeit Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb herzustellen. Damit kann die Abhängigkeit des Straßenverkehrs vom Erdöl gebrochen und die CO2-Emmissionen deutlich reduziert werden.
Doch welche wissenschaftlichen und technischen Probleme müssen auf dem Weg zur Serienproduktion gelöst werden? Und welchen Beitrag kann die chemische Grundlagenforschung dazu leisten?
Diesen Fragen geht die Veranstaltung am Mainzer Max-Planck-Institut für Polymerforschung am 9. Juli 2009 um 17 Uhr nach.
Das Mainzer Forschungsinstitut bringt Experten aus Grundlagenforschung, chemischer Industrie und Automobilbranche zusammen, um über die drängenden Fragen dieser Technologie zu informieren und zu diskutieren. Dabei werden auch die Entwicklungsgeschichte der Brennstoffzelle und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten beleuchtet.
Die Besucher können die neuesten Modelle der Zukunftshoffnungen der Automobilindustrie in Gestalt des HydroGen4-Fahrzeugs von General Motors nicht nur besichtigen und sich von einem Vertreter des Unternehmens erläutern lassen, sondern mit etwas Glück eine Probefahrt gewinnen.
Max-Planck-Institut für Polymerforschung
9. Juli 2009
17 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Programm
17:00
Begrüßung
Prof. Dr. Kurt Kremer
Geschäftsführender Direktor des
Max-Planck-Instituts für Polymerforschung
17:10
Brennstoffzellentechnologien – Gemeinsamkeiten und
Unterschiede
Dr. Günther Scherer
Paul-Scherrer-Institut, Villigen/Schweiz
17:30
Membranen für Brennstoffzellen – Was müssen diese Materialien können?
Dr. Isabel Kundler
BASF Fuel Cell GmbH, Frankfurt am Main
17:50 Pause
18:10
HydroGen4 – Brennstoffzellenfahrzeuge im täglichen Einsatz
Dr. Rittmar von Helmolt
Fuel Cell Activities, General Motors Europe, Rüsselsheim
Die Chemiker haben einen Detektor aus Hochfrequenzschwingquarzen entwickelt, der bei kleinsten Mengen des Sprengstoffs TATP Alarm schlägt. Das handliche Gerät ist obendrein leicht zu bedienen und preiswert herzustellen. Damit eignet es sich für die Personen- und Gepäckkontrolle z.B. im Flughafen.
Prof. Dr. Gerhard Wegner (Foto: C. Costard)
Der Ministerpräsident wies auf das breite Spektrum an Verdiensten der Geehrten hin, das vom sozialen Bereich über die Wissenschaft bis zur Kultur und Denkmalpflege reiche. „Ihre herausragenden Leistungen sind nicht nur ein Dienst an Menschen oder an einer Sache, die Sie unterstützen. Sie sind zugleich ein Dienst an einer lebendigen, lebens- und liebenswerten Bürgergesellschaft, die wir anstreben“, so Kurt Beck. Der Staat habe die Aufgabe, Rahmenbedingungen und Strukturen zu schaffen, in denen sich Engagement und Ideen entfalten können. Die Landesregierung fördere deshalb in hohem Maße das Ehrenamt und das Stiftungswesen.
Unter den Ordensträgerinnen und Ordensträgern ist Prof. Dr. Gerhard Wegner, emeritierter Direktor am Mainzer Max-Planck-Institut für Polymerforschung.
[Quelle: Staatskanzlei Mainz]
Den Originaltext finden Sie hier
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Prof. Dr. Gerhard Wegner (Jahrgang 1940)
Nach seiner Promotion an der Universität Mainz im Jahre 1965, ging Gerhard Wegner 1966 in die USA, wo er an der Yale Universität zwei Jahre lang forschte. Nach seiner Rückkehr arbeitete er am Institut für Physikalische Chemie der Universität Mainz mit Prof. E. W. Fischer, seinem späteren Kollegen im MPI-P. Im Jahr 1974 folgte er einem Ruf der Universität Freiburg, wo er einen der angesehensten Lehrstühle für Makromolekulare Chemie in Deutschland bis 1984 innehatte. Nach seiner Rückkehr nach Mainz baute er zusammen mit Prof. Fischer ab Juni 1984 das Max-Planck-Institut für Polymerforschung auf und leitete hier fast 25 Jahre die Abteilung „Festkörperchemie“.
In über 30 Jahren etablierte Prof. Wegner ein weltweites Netzwerk von Kooperationen mit zahlreichen Partnern in Industrie und Wissenschaft. Darüber hinaus hatte er entscheidenden Anteil am Aufbau mehrerer Max-Planck-Institute in den neuen Bundesländern. In Mainz gilt er als zentraler Motor zwischen Universität und Max-Planck-Institut. Darüber hinaus stand für Herrn Wegner seit jeher die Ausbildung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an erster Stelle. So war er Mitinitiator des Programms der International Max Planck Research Schools (IMPRS) der Max-Planck-Gesellschaft sowie langjähriger Sprecher der IMPRS for Polymer Materials Science in Mainz. Er betrieb die Gründung von Nachwuchsgruppen und trug maßgeblich zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft bei.
Gerhard Wegner war Vorsitzender der Chemisch-Physikalisch-Technischen Sektion (1991 bis 1994) und Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft (1996 bis 2000) sowie mehrfach Geschäftsführender Direktor am MPI-P. Seine über 600 wissenschaftlichen Publikationen beschäftigen sich mit neuartigen Strukturen von Makromolekülen als Bausteine von Werkstoffen für neue Technologien. Gerhard Wegners herausragenden Leistungen zur Erzeugung leitfähiger Polymere, steifer Makromoleküle, lichtemittierender Dioden und ultradünner Schichten für optische, elektronische und biologisch aktive Materialien sind international anerkannt und werden höchsten Ansprüchen gerecht.
Für seine Arbeit auf dem Gebiet der Polymerforschung erhielt Herr Wegner bisher zahlreiche Preise im In- und Ausland; unter anderem die von der Gesellschaft deutscher Chemiker (GdCh) verliehene Herrmann-Staudinger-Medaille, Ehrungen der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft und der Japanischen Gesellschaft für Polymere sowie das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.
Prof. Dr. Katharina Landfester
Frau Landfester ist bisweilen als Direktorin im Nebenamt am MPI-P tätig, um Lehrverpflichtungen an der Universität Ulm nachzukommen. Sie baut derzeit ihren Arbeitskreis Physikalische Chemie der Polymere am MPI-P auf und wird ab 1. September ihre Tätigkeit als Direktorin in Mainz aufnehmen.
Einen Lebenslauf von Prof. Landfester finden Sie hier
Ausführliche Informationen zum neuen Arbeitskreis Physikalische Chemie der Polymere am MPI-P folgen im Herbst.